Der Sog des schwarzen Wassers – Rezension in der Süddeutschen Zeitung

Erst wirkt alles, was sie erzählt, nebensächlich, wenn auch jede kleine Geschichte in sich schlüssig konstruiert ist. Doch allmählich entfaltet der Roman – ähnlich dem in die Seelen der Einheimischen sickernden schwarzen Wasser der Kollbach – einen intensiven Sog, der unaufhaltsam in die grandios dichte Spurensuche hineinreißt. (Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung)

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„Trotzige Widerständigkeit“ – Sophie Weigand empfiehlt Schwimmerbecken

Bleiers Stil ist verschachtelt, fein ziseliert und verästelt, kreisend, atemlos. Über allem liegt eine Atmosphäre der Bedrohung, die Luft wird dünn, die Wände rücken näher, es ist beklemmend. Nun ist der menschliche Abgrund in dörflicher Umgebung freilich kein neuer Ansatz, doch Schwimmerbecken weiß ihn so gekonnt zu variieren und in so wirkmächtige, immer wieder vom bayerischen Idiom durchsetzte Sprache umzusetzen, dass am Ende, trotz mancher offenen Frage, eine intensive Lektüre dabei herauskommt. (Sophie Weigand, Literaturen – Blog für Literatur und Buchkultur)

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„Ein Brief an die Autorin“ – Rezension von Bloggerin Anke von Heyl

In “Schwimmerbecken” geht es immer wieder auch um Sprache. Um fremde Sprache. Um die bayerische Sprachmelodie. Ich fand es ganz großartig, wie es dir gelungen ist, über solche Details die Atmosphäre zu steuern. Aber es gibt auch viele Bilder, die du in meinen Kopf geschrieben hast. Ich sehe das Zimmer von Luise und Ludwig vor mir. Die Küche, in der die Mutter die Suppen auftischt. Und natürlich die Kollbach. Die schwarze Kollbach. Der ganze Roman existiert als Film in meinem Kopf. Mit allen Gefühlen, aber auch Farben und Gerüchen. (Anke von Heyl aka Kulturtussi, Bloggerin)

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„Die Welt schluckt“ – Rezension von Guy Helminger in „Livres“

Diese Bedrohung ist es, die den Leser begierig umblättern lässt, genauso wie der vermeintlich gradlinige Stil der Autorin, der durch seine Formulierungslust beständig zu versteckten Ebenen führt, mäandernde Seitenarme mitliefert, die genauso schwarz schillern wie der Fluss, der dem Dorf den Namen gegeben hat. Bleier verknüpft nach und nach völlig unaufgeregt, geradezu en passant Figuren und Situationen miteinander und löst dadurch eine ungeheure Aufregung beim Leser aus. Was als Geheimnis beginnt, wird am Ende aufgeklärt und bleibt doch Geheimnis. (Guy Helminger, „Livres“ im Luxemburger Tageblatt)

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Bilder von der „Schwimmerbecken“-Kölnpremiere

Die Lesung aus Schwimmerbecken am 19. Januar im vollbesetzten Literaturhaus Köln war eine gelungene KölnPremiere. Befunkelt wurde sie von dem phantastischen Ensemble Interstellar 2 2 7 (Dorrit Bauerecker & Barbara Schachtner). Nach dem Gespräch mit Verlegerin Kristina Pöschl vom Lichtung Verlag gab es bayerische Spezialitäten (nicht im Bild, weil weg wie nichts.)

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Schwimmerbecken wird „Buch der Woche“ im WDR 5-Literaturmagazin

Der dritte Protagonist ist die Kollbach: Kollbach kommt von dem keltischen Namen chail pacha, das heißt schwarzes Wasser. Und es ist auch wirklich so, dass diese Kollbach um dieses Dorf mäandert, genauso wie Luise Gedanken um ihren Bruder kreisen. Das schwarze Wasser sickert in die Psychen der Menschen ein. Und das ist eine vielen Stärken dieses Buches, dass es das Wechselverhältnis zwischen Menschen und Orten auslotet.  (Mithu Sanyal auf WDR5 – Bücher)

      1. Den Mitschnitt können Sie hier nachhören.

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„Ein welthaltiges Stück Literatur“ – Rezension in der Kölnischen Rundschau

Geschickt ist der Roman aufgebaut, man kann überall beginnen und dennoch enthält er eine verdeckte Dramaturgie, mit der Ulrike Anna Bleier ihre Leser belohnt. Der leicht melancholische Unterton ist fein abgestimmt auf die Episoden des Dorflebens. So dass man ein welthaltiges Stück Literatur vor sich hat, dessen Geheimnissen man gerne folgt. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

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Schwimmerbecken – Kölnpremiere am 19. Januar im Literaturhaus Köln

Writer-in-Residence der Franz-Edelmaier-Residenz in Meran

Im August 2017 werde ich drei Wochen lang als Writer in Residence in Meran an meinem neuen Romanprojekt arbeiten.

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Schwimmerbecken: Buchpräsentation bei Dombrowsky in Regensburg

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Das war die Buchpremiere von „Schwimmerbecken“ am 20. Oktober in der Buchhandlung Dombrowsky in Regensburg.

Moderation: Kristina Pöschl, Lichtung Verlag.

„Wohin geht man, wenn man das Buch ausgelesen hat?“ Rezension in der PNP

Der Viechtacher Lichtung-Verlag ist wie ein Trüffelsuchhund: Erschnuppert und stöbert, wühlt und schlägt an, lässt Unbedeutendes am Wegesrand liegen – und gräbt urplötzlich Raritäten aus, die geschmackreich auf der Zunge zergehen. So geschehen mit dem Episodenroman „Schwimmerbecken“ der gebürtigen Regensburger Autorin Ulrike Anna Bleier … Ulrike Anna Bleiers Sprache ist direkt. Hart. Ungeschönt. In nahezu primitivem Duktus springt sie von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück – scheinbar ohne Konzept und dennoch voller Plan. Denn zurück bleiben das Schweben einer Stimmung, die Verdichtung eines Klimas und die Komposition aus Halbtönen, denen zu folgen lohnt… (Alexandra von Poschinger, Passauer Neue Presse)

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„Schwimmerbecken“ in der Edition Lichtung erschienen

Am 17. Oktober ist mein Episodenroman  „Schwimmerbecken“ bei der edition lichtung erschienen. Das Buch ist ab sofort  im Buchhandel oder beim Verlag erhältlich. Buchpräsentation war am 20. Oktober bei Dombrowsky in Regensburg.

Bleier-Umschlag.inddUlrike Anna Bleier
Schwimmerbecken
Roman, Broschurausgabe, 160 S.
ISBN 978-3-941306-30-1, 16,90 Euro

Erscheinungstermin: 17. Oktober 2016
im lichtung verlag, Viechtach

Luises beschauliches Leben auf dem Land wird auf den Kopf gestellt: Fünf lange Jahre hat sie nichts von ihrem Zwillingsbruder Ludwig gehört. Nun ist er wieder da, sitzt am Wohnzimmertisch der Eltern, als wäre nichts geschehen. Und er spricht nur noch indonesisch. Trotz der einst engen Beziehung findet Luise keinen Zugang mehr zu ihm.

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Herzliche Sachen & Frau Meffert feat. „Sex und andere traurige Sachen“

Greta von der Donau & Gunther von der Weiden sind zurück und spielen am 25. September im Cafe Herzlich

Das Duo Greta von der Donau & Gunther von der Weiden ist nach mehr als zehn Jahren wieder mit ihrem Programm Sex und andere traurige Sachen auf einer Kölner Bühne zu sehen: am 25. September 2016 von 15 b bis 18 Uhr im Café Herzlich bei „Herzliche Sachen & Frau Meffert feat. Sex und andere traurige Sachen“. Zuletzt traten die beiden am 3. April 2005 zusammen im Cafe Goldmund auf.

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„Frieden, sonntags“ erscheint in WESTTEXT

Meine Kurzgeschichte „Frieden, sonntags“ ist in der Beilage zum 20. Jubiläum des Literaturhaus Köln (Maiausgabe der Stadtrevue) erschienen.

Weitere Texte von: Angela Steidele, Thorsten Krämer, David Krause, Gunther Geltinger

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„Stiefschwesternblut“ im Hochbunker Ehrenfeld

Barbie und Resl

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„Ziegen schlachten“ in Villach

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Ziegen schlachten war in den Augen der Jury zu gut für die Nacht der schlechten Texte.

Mein durchgeknallter Text „Ziegen schlachten“ war nominiert für den Villacher Literaturpreis – den etwas anderen Literaturpreis.

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„Allein sterben“ erscheint in Anthologie

„Sonne, Mord und Meer“ dokumentiert 19 Chancen und Gefahren von Urlaubs(alb)träumen mit fatalen, nicht selten letalen Folgen. Die Geschichten können je nach Befund und (Urlaubs-)Stadium einzeln oder am Stück eingenommen werden.

In meiner Geschichte „Allein sterben“ geht es um die Angst, bei einem Flugzeugunglück allein zu sterben.

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Kleine Geschichten für den „Kölner Stadt-Anzeiger“

Manchmal schreibe ich für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ Geschichten über Menschen, denen ich begegne. Tatort- und DB-Kritik inklusive.

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„Miriam“ – Rezensionen auf Blogs und Zeitungen

Miriam_12 Farben

Das Match der Lügen amüsiert, doch giftig wird das schöne gelbe Büchlein erst durch die Gedankenspiele einer Autorin, die in ihrer Poetologie die Informationen über den Text so geschickt mit Lügen durchsetzt, dass die Geschichte einen ganz neuen Dreh erhält.  (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

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Beitrag über „Frau Meffert“ im Kölner Stadt-Anzeiger

Kinderwagen, Hunde und Laptops waren bei ihr verboten. Selbstgemachte Kuchen oder Suppen gab es ohne Szene-Hype. Warum Frau Meffert ihr kultiges Café geschlossen hat.

Frau Meffert

Kölner Stadt-Anzeiger, 8. Dezember 2015

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