„Faszinierendes Kaleidoskop höchst unterschiedlicher Lebenswelten“ – Stipendien für meinen nächsten Roman

Für mein nächstes Romanvorhaben habe ich das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und das Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln bekommen.

Aus der Pressemitteilung für das Wellershoff-Stipendium:

Ihr Romanprojekt „Spukhafte Fernwirkung“ überzeugte die Jury, die ihre Wahl so begründete: „Spukhafte Fernwirkung: Albert Einsteins Ausdruck für Phänomene, die autonom zu sein scheinen und doch miteinander verwoben sind, macht Ulrike Anna Bleier zum Konstruktionsprinzip ihres gleichnamigen Roman-Entwurfs. Scharf beobachtete, lakonisch gezeichnete short cuts fügen sich zu einem gesellschaftlichen Großpanorama, zu einem faszinierenden Kaleidoskop höchst unterschiedlicher Lebenswelten“.  

Falsch ist allerdings, dass es sich um einen „Roman über Albert Einstein“ handelt, wie der WDR auf seiner Internetseite schreibt bzw. schrieb, nachdem ich interveniert habe. Albert Einstein hat nur den Begriff geprägt. Dafür gebührt ihm mein Dank. Es würde mir aber im Traum nicht einfallen, Biographisches über ihn zu schreiben. Dann schon eher über seine Frau Mileva Marić, eine serbische Wissenschaftlerin und Mathematikerin, der die Ehe mit Einstein allerdings weder für ihre Karriere noch für ihre Kinder besonders zuträglich war.