„Literatur als Instanz ausgleichender Gerechtigkeit“ – Rezension von Wolfgang Cziesla

Theodor W. Adorno hat den Lakonismus die „sprachliche Form der bedeutenden Nüchternheit“ genannt. Alles an dieser Kennzeichnung trifft auch auf Bushaltestelle zu – der ausgeprägte Formwille, die Bedeutsamkeit des Erzählten und die Nüchternheit, mit der vom Unfassbaren gesprochen wird. (Wolfgang Cziesla, Revierpassagen)

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Nikolai Broka in LICHTUNGEN 154/XXXIX. Jg. und auf Radio Helsinki

Ein herausragender Text ist „Nikolai Broka“, der Auszug aus einer Erzählung von Ulrike Anna Bleier, in der ein „Ich“ zwischen Warten und Rauchen, Beobachten und Rauchen, hilflosen Gesten und Rauchen den Krankenhausaufenthalt des Vaters und sein sich hinziehendes Sterben begleitet, das andere Vorhaben wieder und wieder verschiebt. (Monika Vasik, Fixpoetry – Wir reden über Literatur)

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„In einer einzigartig poetischen Sprache erzählt“ – Rezension in der Buchkultur

So wie der Roman einer Bushaltestelle eine völlig neue Bedeutung zuschreibt, gelingt es der Autorin, die Poesie und Einzigartigkeit in scheinbaren Alltagssituationen zu finden. Auch die gesprochene Sprache ist ein wichtiges Erzählelement und oft dürfen die Personen durch ihre Worte und Gedanken wirken. (Miriam Mairgünther, Buchkultur)

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„Atemberaubend anschaulich“ – Rezension in der Kölnischen Rundschau

Schmerz, Scham, Schuld bestimmt das Verhältnis von Mutter und Tochter. Elke bleibt eine stille Übersehene, die früh verschwindet, ohne vermisst zu werden. Dieses Verschwinden macht Ulrike Anna Bleier geradezu atemberaubend anschaulich. (Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau)

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„Autorin liest, wo andere sonst schwimmen“ – RP über die Schwimmbadlesung

Sie philosophiert über die Fliesen, hat eine eindrückliche Begegnung mit dem Bademeister und seiner Kaffeemaschine und denkt über das Schwimmen nach: „Während ich schwimme, bleibt die Zeit stehen. Die Welt hört auf zu schlucken, damit ich nicht ertrinke.“ (Sandra Gruenwald, Rheinische Post)

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„Tief in den Brunnen tauchen“ – Rezension von Miriam Mairgünther

Alles steht in Verbindung, und Ende und Anfang fließen ineinander…Die Sogwirkung wird dadurch aber noch stärker, und gleichzeitig erhöht sich die Spannung, da man einen gewissen Komfort aufgeben muss, indem man das Buch nicht zwingend von vorne bis hinten „durcharbeitet“ und somit kein Ende erkennbar ist, so wie es ja auch für Luise keines gibt. (Miriam Mairgünther, Hotlist-Blog)

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„Grandiose, oft von subtilem Humor getragene Anekdoten“ – (K)ein Verriss von Anselm Neft

Einer jener Bücher, an die man sich sehr wahrscheinlich noch erinnert, wenn gefälligere Romane längst vergessen sind. (Anselm Neft, Autor und Blogger)

Nach einhelliger Begeisterung der bisherigen Kritiker*innen wurde es nun doch Zeit für (k)einen (kleinen) Verriss, den ich hier gerne poste.

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„Schwimmerbecken ist ein todtrauriger Roman“ – Rezension von Corinna Griesbach

„Schwimmerbecken“ ist ein todtrauriger und unglaublich spannender Heimat- und Kindheitsroman, in dem alles gleichzeitig einfach und magisch ist. … Wunderbare Sprache, unglaublich intensive Geschichte: Lesen! (Corinna Griesbach, Literaturblog Schreiblust Leselust)

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Die vielen Arten, einen Roman zu lesen – Rezension von Peter Geiger, MZ

Ulrike Anna Bleier versteht es tatsächlich, bei aller Beiläufigkeit ihres Auftritts, ein Unwesen monumentaler Art zu treiben. Indem sie aus der Perspektive der Schwimmlehrerin Luise das Verhältnis zum Zwillingsbruder Ludwig abzirkelt, treibt sie ein außergewöhnliches, so noch nicht erlebtes und erlesenes Spiel mit den Zeichen, den Buchstaben und den Zahlen. (Peter Geiger, MZ)

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Eine Geschichte mal ganz anders erzählt – Rezension von Anke Schäfer, Der Neue Tag

Die „hohe Kunst, mit den Motiven zu spielen“ und dennoch einen stringenten dramatischen Bogen zu spannen, beeindruckt nicht nur die Literatur-Expertin Preuß, die sich „Schwimmerbecken“ trotz aller Möglichkeiten chronologisch erschlossen hat. (Anke Schäfer, Der Neue Tag)

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Schwimmerbecken ist Ostertipp in der Bayern2-Bücherschau

„Der bemerkenswerte Roman Schwimmerbecken von Ulrike Anna Bleier spielt in Niederbayern, könnte aber genauso irgendwo auf dem Land spielen. Die Ich-Erzählerin Luise schildert die dramatische Beziehung zu ihrem Bruder, immer nur „Bruderherz“ genannt. Ein Roman, den man trotz gelegentlich schwieriger Textstellen ganz schnell nicht mehr weglegen möchte.  (Franz Bumeder, Bayerischer Rundfunk)

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„Die Lektüre war ein Erlebnis“ – Rezension von Buchblogger Bernhard Strasser

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die gut 150 Seiten gelesen habe, da die Sätze zwar wundervoll leicht geschrieben sind, das Gewicht ihres Inhaltes aber in seiner Schwere niederschmetternd sein konnte. Dies zu erreichen ist große Kunst. Kompliment deshalb an den Lichtung Verlag: Da habt ihr euch eine tolle Autorin geangelt! (Bernhard Strasser auf Lesenszeichen)

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