„Ein Buch über Leute, für die sich niemand interessiert“ im Kölner Stadt-Anzeiger

„Bushaltestelle“ ist kein lauter Roman. Er fordert uns auf, genauer hinzusehen. Auf die Geschichten der anderen, aber auch auf unsere eigene Geschichte. Nicht jeder muss ein Held sein. (Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger)

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„Autorin liest, wo andere sonst schwimmen“ – RP über die Schwimmbadlesung

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Sie philosophiert über die Fliesen, hat eine eindrückliche Begegnung mit dem Bademeister und seiner Kaffeemaschine und denkt über das Schwimmen nach: „Während ich schwimme, bleibt die Zeit stehen. Die Welt hört auf zu schlucken, damit ich nicht ertrinke.“ (Sandra Gruenwald, … Weiterlesen

„Tief in den Brunnen tauchen“ – Rezension von Miriam Mairgünther

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Alles steht in Verbindung, und Ende und Anfang fließen ineinander…Die Sogwirkung wird dadurch aber noch stärker, und gleichzeitig erhöht sich die Spannung, da man einen gewissen Komfort aufgeben muss, indem man das Buch nicht zwingend von vorne bis hinten „durcharbeitet“ … Weiterlesen

Mein bayerisches Ich im Interview mit der Bayerischen Staatszeitung

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Das Baierische erlaubt eine gewisse Rustikalität im Denken und Schreiben, das ich befreiend finde. Mein bayerisches Ich ist auf jeden Fall ein anderes als mein assimiliertes Kölner Ich und das gilt auch für die poetischen Instanzen in mir.  

„Frei wird nur, wer es schafft, schwimmen zu lernen“ – Rezension von Christian Muggenthaler

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Frei wird nur, wer es schafft, durch seinen Schmerz hindurchzugehen. In der Metaphorik des Romans: schwimmen zu lernen. (Christian Muggenthaler, Straubinger Tagblatt)

Börsenblatt: „Schwimmerbecken ist mindestens ein kleines Meisterwerk“

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Durchweg beklemmend mutet hingegen jenes Familienklima an, das Ulrike Anna Bleier in ihrem neuen Roman mittels eines hochpoetischen inneren Monologs schildert. „Schwimmerbecken“ ist mindestens ein kleines Meisterwerk. (Andrea Rinnert, Börsenblatt)

„Schwimmerbecken ist ein todtrauriger Roman“ – Rezension von Corinna Griesbach

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„Schwimmerbecken“ ist ein todtrauriger und unglaublich spannender Heimat- und Kindheitsroman, in dem alles gleichzeitig einfach und magisch ist. … Wunderbare Sprache, unglaublich intensive Geschichte: Lesen! (Corinna Griesbach, Literaturblog Schreiblust Leselust)

Die vielen Arten, einen Roman zu lesen – Rezension von Peter Geiger, MZ

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Ulrike Anna Bleier versteht es tatsächlich, bei aller Beiläufigkeit ihres Auftritts, ein Unwesen monumentaler Art zu treiben. Indem sie aus der Perspektive der Schwimmlehrerin Luise das Verhältnis zum Zwillingsbruder Ludwig abzirkelt, treibt sie ein außergewöhnliches, so noch nicht erlebtes und … Weiterlesen

Eine Geschichte mal ganz anders erzählt – Rezension von Anke Schäfer, Der Neue Tag

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Die „hohe Kunst, mit den Motiven zu spielen“ und dennoch einen stringenten dramatischen Bogen zu spannen, beeindruckt nicht nur die Literatur-Expertin Preuß, die sich „Schwimmerbecken“ trotz aller Möglichkeiten chronologisch erschlossen hat. (Anke Schäfer, Der Neue Tag)

Schwimmerbecken ist Ostertipp in der Bayern2-Bücherschau

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„Der bemerkenswerte Roman Schwimmerbecken von Ulrike Anna Bleier spielt in Niederbayern, könnte aber genauso irgendwo auf dem Land spielen. Die Ich-Erzählerin Luise schildert die dramatische Beziehung zu ihrem Bruder, immer nur „Bruderherz“ genannt. Ein Roman, den man trotz gelegentlich schwieriger … Weiterlesen

„Die Lektüre war ein Erlebnis“ – Rezension von Buchblogger Bernhard Strasser

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Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die gut 150 Seiten gelesen habe, da die Sätze zwar wundervoll leicht geschrieben sind, das Gewicht ihres Inhaltes aber in seiner Schwere niederschmetternd sein konnte. Dies zu erreichen ist große Kunst. Kompliment deshalb … Weiterlesen

„58 Kurzkapitel über die Abgründe des menschlichen Daseins“ – Rezension von Klaus Hübner

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Wie die Autorin solche Wirkungen zuwege bringt, ist grandios – unerwartete Orts- und Zeitwechsel, filmische Schnitte, scheinbar lakonische, immer wahrhaftige Sprache. Schwimmerbecken ist mehr als ein bayerischer Dorf- oder Heimatroman, mehr als eine raffiniert gebaute psychologische Studie. (Klaus Hübner in:  Literatur … Weiterlesen

„Vor allem aber geht es um eine Stimme“ – Rezension von Elisa auf Amazon

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 „Vor allem aber geht es um eine Stimme, IST der Roman eine Stimme. Die Stimme von Luise, die einen am Kinn fasst und durch das Wasser dieses Textes zieht…“ Das schreibt „Elisa“ auf Amazon.  Ein ungewöhnliches Bild, um zu beschreiben, … Weiterlesen

„Trotzige Widerständigkeit“ – Sophie Weigand empfiehlt Schwimmerbecken auf Literaturen

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Bleiers Stil ist verschachtelt, fein ziseliert und verästelt, kreisend, atemlos. Über allem liegt eine Atmosphäre der Bedrohung, die Luft wird dünn, die Wände rücken näher, es ist beklemmend. Nun ist der menschliche Abgrund in dörflicher Umgebung freilich kein neuer Ansatz, … Weiterlesen

Der Sog des schwarzen Wassers – Rezension in der Süddeutschen Zeitung

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Erst wirkt alles, was sie erzählt, nebensächlich, wenn auch jede kleine Geschichte in sich schlüssig konstruiert ist. Doch allmählich entfaltet der Roman – ähnlich dem in die Seelen der Einheimischen sickernden schwarzen Wasser der Kollbach – einen intensiven Sog, der … Weiterlesen

Ein Brief an die Autorin von Bloggerin Anke von Heyl

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In “Schwimmerbecken” geht es immer wieder auch um Sprache. Um fremde Sprache. Um die bayerische Sprachmelodie. Ich fand es ganz großartig, wie es dir gelungen ist, über solche Details die Atmosphäre zu steuern. Aber es gibt auch viele Bilder, die … Weiterlesen

Die Welt schluckt – Rezension von Guy Helminger im Luxemburger Tageblatt

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Diese Bedrohung ist es, die den Leser begierig umblättern lässt, genauso wie der vermeintlich gradlinige Stil der Autorin, der durch seine Formulierungslust beständig zu versteckten Ebenen führt, mäandernde Seitenarme mitliefert, die genauso schwarz schillern wie der Fluss, der dem Dorf … Weiterlesen

Schwimmerbecken wird „Buch der Woche“ im WDR 5-Literaturmagazin

Der dritte Protagonist ist die Kollbach: Kollbach kommt von dem keltischen Namen chail pacha, das heißt schwarzes Wasser. Und es ist auch wirklich so, dass diese Kollbach um dieses Dorf mäandert, genauso wie Luise Gedanken um ihren Bruder kreisen. Das schwarze Wasser sickert in die Psychen der Menschen ein. Und das ist eine vielen Stärken dieses Buches, dass es das Wechselverhältnis zwischen Menschen und Orten auslotet.  (Mithu Sanyal auf WDR5 – Bücher)

      1. Den Mitschnitt können Sie hier nachhören.

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