Bericht aus Quebec. (5)

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18.10.

Eine Leserin hat mir geschrieben, dass sie einen Ort nicht nur nicht nur über optische Eindrücke oder Ästhetik definiere, sondern gerade an diesen so bezeichneten „Nicht-Orten“ Gerüche und Temperatur, Menschenmassen oder Menschenleere wahrnehme.

Dadurch dass sie also Nicht-Orte mit Gerüchen verbinde, würden diese zu Orten. Sie schickte mir auf meine Bitte hin ein paar Beispiele, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, welche Gerüche so eine Transformation auslösen könnten. Sie nannte beispielsweise den tropischen Duft eines Flughafens in Taiwan, den Popcorn-Duft eines Cineplex Centers und eine Brücke in Montreal, auf der es nach frischem Wasser rieche.

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