Bushaltestelle, Roman von Ulrike Anna Bleier

Bushaltestelle
Lichtung Verlag Viechtach
Roman, Broschurausgabe,
224 Seiten
ISBN 978-3-941306-76-9
Preis: 17,90 Euro

Pressestimmen

„Bushaltestelle“ zählt zu den spannendsten Herbst-Neuerscheinungen.
Anke Schäfer, Der Neue Tag

Ein Buch über Menschen, für die sich niemand interessiert.
Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger

Sicher und mit dem ihr eigenen Humor trägt Bleier ihre verletzlichen Figuren über die menschlichen Abgründe hinweg.
Bettina Hesse, WDR 5 Bücher

Literatur als Instanz ausgleichender Gerechtigkeit.
Wolfgang Cziesla, Revierpasasgen

In einer einzigartig poetischen Sprache erzählt.
Miriam Mairgünther, Buchkultur

Als würde man einem mehrsätzigen Musikstück lauschen.
Alexandra von Poschinger, Passauer Neue Presse

Nicht die Ereignisse stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen. Nicht die verlorene Heimat, sondern die verlorenen Menschen. Wie sie sich verloren haben. Und sich nicht wiederfinden können. Sehr zu empfehlen!
Alois Hartl, Amazon

Dieses Verschwinden macht Ulrike Anna Bleier geradezu atemberaubend anschaulich.
Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau

Das Ephemere des Reisens und Präsenz durch Unsichtbar-Werden werden von der Autorin leitmotivisch weiter entwickelt.
Tobias Schmidt, Mein Passau

Die Figuren beklagen sich nicht. Und trotzdem dringt man in sie ein und spürt ihre Angst.
Kim Cupal, Radio Prag

Mit zärtlicher Melancholie lässt sie uns an der Zwiesprache einer Tochter mit ihrer imaginierten Mutter teilhaben – dicht, packend und berührend.
Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung

Sprachlich sehr außergewöhnlich.
Anke von Heyl Bloggerin aka Kulturtussi

Inhalt
Elkes Leben beginnt mit einem Desaster. Für Theresa, ihre Mutter, ist die Geburt traumatisch, sie kann die Tochter nicht annehmen und ignoriert sie fortan. Zu allem Überfluss ist Elke rothaarig wie ihr Vater Sepp, den die Mutter eher aus Verzweiflung denn aus Liebe geheiratet hat. Als Elkes kleiner Bruder Markus geboren wird, konzentriert sich die Fürsorge der Mutter ganz auf ihn.

Elke leidet still unter ihrer Unsichtbarkeit und verschwindet eines Tages. Den inneren Dialog mit der Mutter setzt sie Zeit ihres Lebens fort. Jahre später nimmt ihr Bruder wieder Kontakt zu Elke auf und trifft sie in Tschechien. Die Lebenswege von Elke und ihrer Mutter, mittlerweile im betagten Alter, werden wieder miteinander verknüpft. Vieles klärt sich, nichts wird entschuldigt.

Herausragend ist in diesem Roman einmal mehr Ulrike Anna Bleiers unverwechselbare Art zu erzählen. Mit der Du-Perspektive wählt sie eine ungewöhnliche Form, die die Person Elke und ihr Gefühl, bedeutungslos zu sein, zu fassen versucht. Der Text macht sichtbar, wie sehr die Geschichte unserer Familie in uns eingeschrieben ist. Bushaltestelle ist kein Buch über Heldinnen und Helden. Es ist ein Buch über Menschen, die ein Leben lang darauf warten, gesehen zu werden.

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