22.8. (tagsüber)
WHEREDIDiGO?
Ich war drei Tage südwärts, in Florenz, in Bologna. Ich war sehr damit beschäftigt, darüber nachzudenken, was das eigentlich bedeutet, unterwegs sein, unterwegs sein wollen, unterwegs sein können, ein Teilchen sein im Gewimmel der anderen Teilchen.

Wie selbstverständlich das ist und gleichzeitig wie wenig selbstverständlich es ist. Wie Menschen immer wieder eingesperrt wurden und eingesperrt werden, weil sie definiert werden als Teilchen, die kein Recht haben, sich frei zu bewegen. Wie das sein kann. Wie es anders sein kann, wie es anders sein könnte, wie sehr es mein eigenes Freisein beeinflusst, einerseits, indem ich dankbar bin, dass ich es kann, andererseits wem gegenüber dankbar; sollte das nicht selbstverständlich sein. Andererseits verbunden mit anderen, zu deren Eingesperrtsein ich eine Beziehung habe. Die Beziehung der einen Wahrscheinlichkeit zur anderen.
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