Ein Roman mit unbegrenzt vielen Figuren und Identitäten, alles hängt mit allem zusammen.
Judith Heitkamp, Bayerischer Rundfunk, kulturwelt
Das Gespräch mit Judith Heitkamp vom 7.12. könnt ihr in der Mediathek nach hören:
Ein Roman mit unbegrenzt vielen Figuren und Identitäten, alles hängt mit allem zusammen.
Judith Heitkamp, Bayerischer Rundfunk, kulturwelt
Das Gespräch mit Judith Heitkamp vom 7.12. könnt ihr in der Mediathek nach hören:
Am 7. Dezember lese ich im Kulturkaufhaus Degginger in Regensburg und spreche mit Kristina Pöschl über die Spukhafte Fernwirkung, die unzähligen Figuren im Roman und was sie bewegt und verbindet, und warum nicht-hierarchisches Erzählen auch ohne Spannungsbögen funktioniert.
Um 19 Uhr gehts los, Eintritt 6 Euro.
„Bayern-Premiere in Regensburg am 7. Dezember im Degginger“ weiterlesenCZ/D Grenzen, Nachbarschaften, neue Stimmen. Über das bayerisch-tschechisch Netzwerktreffen, das das Literaturhaus Oberpfalz zusammen mit dem Tschechischen Literaturzentrum und dem Adalbert Stifter Verein vom 22.-24. Juni veranstaltete, ist ein Text von mir erschienen.
https://www.literaturportal-bayern.de/text-debatte?task=lpbblog.default&id=2876
„Netzwerktreffen im Literaturhaus Oberpfalz: „Das ß mittendrin““ weiterlesen„„Eine Feier des fließenden Lebens“ – Spukhafte Fernwirkung bei Revierpassagen“ weiterlesenDas Buch ist unvergleichlich und ihre Autorin sehr erfinderisch … Alle acht Teile – ob mit oder ohne Überschriften – beweisen die innere Harmonie des gesamten Romans, wunderbare Wechselspiele, verblüffende Korrespondenzen; sie zeigen, wie sehr die Autorin ihren Figuren und der Kraft ihrer eigenen Sprache vertrauen darf. Erscheint die Anordnung der einzelnen Geschichten mitunter willkürlich – sie gehören doch zusammen wie die Wörter auf einem Zettel, der in einem Einkaufswagen im Supermarkt liegen geblieben ist.
Wolfgang cziesla, revierpassagen
Frau Bleier, der Titel „Spukhafte Fernwirkung“ stammt aus der Quantenphysik. Für deren Erforschung gab es soeben – schöner Zufall – den Physik-Nobelpreis. Was haben die Quantenteilchen mit ihrem Roman zu tun?
„„Die Figuren waren selbst erstaunt, dass es sie gibt“ – Interview im Bücheratlas“ weiterlesen
Im Gespräch mit der Fotografin und Künstlerin Anja Schlamann stelle ich meinen 3. Roman Spukhafte Fernwirkung im Literaturhaus Köln vor.
Wir sprechen über das Sammeln von Geschichten, nicht-hierarchisches Schreiben, Nicht-Orte und Verschränkungen und selbstverständlich wird auch der Titel selbst Thema sein. Zum Glück wurde vor ein paar Wochen der Nobelpreis für Physik an drei Forscher vergeben, die Quantenverschränkungen für konkrete Anwendungen erforschen, so dass nun jede:r weiß, was Spukhafte Fernwirkung bedeutet.
Tickets für die Veranstaltung im Literaturhaus gibt es hier
und für den Livestream hier.
Weitere Lesetermine:
Essen, 7.11.
Regensburg, 7.12.
Wuppertal, 26.1.
Düsseldorf, 18.5.
Engelskirchen, 25.5.
Nur wenige Tage nach der Verleihung des Nobelpreises für Physik an Alain Aspect, John F. Clauser und Anton Zeilinger für ihre Forschung zur Spukhaften Fernwirkung ist mein neuer Roman erschienen, der genauso heißt.
Roman, Hardcover, 416 S.
ISBN 978-3-941306-52-3, 24 Euro
Erscheinungstermin: 10.10.2022
BUCHPREMIERE. 2.11.2022 Literaturhaus Köln
Buch bestellen beim Lichtung Verlag oder im lokalen Buchhandel oder bei deinem Lieblingsbuchladen (Link bitte selbst setzen).
„NEUERSCHEINUNG: Spukhafte Fernwirkung“ weiterlesenAm Samstag, 8.10 habe ich im Schuhhaus Rieker am Chlodwigplatz einen Text über ein letztes Mal gelesen und mit Tilman Strasser darüber gesprochen, wie man aus Nicht-Orten Orte machen könnte, und natürlich haben wir über Schuhe gesprochen und auch über Spukhafte Fernwirkung, die auf einem Schuhkarton im Fenster stand.
Zuvor hat die Kulturwissenschaftlerin Hanna Engelmeier („Trost“) mit Svenja Reiner über urbane Räume gesprochen, über Armut und Drogen und wie sie den öffentlichen Raum prägen.
Die Lesungen und Gespräche konnte man live vor Ort sowie über Stream verfolgen, die Audiofiles kann man unter http://www.takeaway-literatur.de/ nachhören.

In Doris Konradis neuem Roman Aber die Insel (Elsinor) begibt sich die Erzählerin auf der Suche nach einer Auszeit auf eine abgeschiedene, naturbelassene Insel und findet sich in einer Extremsituation wieder, die ihre Beziehung zur Natur für immer verändert.
Über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur spricht Doris Konradi bei der Kölner Premiere mit Ulrike Anna Bleier.
Die Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden.
Weitere Infos zu der Veranstaltung und Ticketkauf auf der Seite des Literaturhaus Köln
Im Rahmen der Engelskirchener Kulturtage lese ich am Samstag, 3. September Geschichten von der Straße der Arbeit. Ort des Geschehens ist das Alte Baumwolllager des ehemaligen Kraftwerks Ermen&Engels, wo Ende April bereits der Literaturworkshop stattgefunden hat.
Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Steffen Thede und Paul Lindenauer. In ihren Stücken in der Tradtion US-amerikanischer Folk-Musik geht es ebenfalls um Arbeit.
Warum arbeiten wir, was wir arbeiten? Was ist das überhaupt, Arbeit? Ist nur bezahlte Arbeit Arbeit? Wie sähe unsere Gesellschaft ohne die unbezahlte Arbeit aus, die täglich von vielen Menschen geleistet wird?
Bevor für die meisten der Alltag nach den Ferien wieder beginnt, bietet mein Schreibworkshop „Meine Straße der Arbeit“ auf Schloss Homburg die Möglichkeit, über das eigene Arbeiten und die eigene Arbeitsbiographie nachzudenken.
„Schreibworkshop auf Schloss Homburg am 20.08.2022“ weiterlesenFreue mich sehr über das Presseecho zu meinem stadt.land.text-Projekt Die Straße der Arbeit. Zuletzt erschien ein Beitrag in der WDR-Lokalzeit über die Entstehung der literarischen Porträts aus dem Bergischen Land.
„Großes Presseecho zur „Straße der Arbeit““ weiterlesenIm Museumsmagazin des Kölner Museumdienstes habe ich etwas über die vier Domtüren geschrieben – und was sie mit Beuys zu tun haben.
Hier kann man den Beitrag herunterladen als PDF. Mein Beitrag ist auf Seite 24 veröffentlicht.
Im Frühjahr 2022 war ich vier Monate lang auf der Straße der Arbeit im Bergischen Land unterwegs, größtenteils zu Fuß. Die literarischen Porträts, die im Rahmen des Residenzprogramms stadt.land.text NRW entstanden sind, kann man auf dem Stadt.Land.Text-Blog nachlesen. Zudem werden einige der Texte in einer Anthologie veröffentlicht, die voraussichtlich im Herbst 2022 erscheint.
„Es regnet und Silvana sitzt unter dem Schirm, und eigentlich ist das ganz schön, mit dem Schirm schräg über dem Kopf den Regentropfen zuzuschauen. Wie sie sich mutig von den Streben an die Spitzen gleiten lassen, um von dort aus in die Tiefe stürzen. Es tut auch den Augen gut, nicht immer nur auf den Boden zu schauen.“
In Ulrike Anna Bleiers Roman Spukhafte Fernwirkung treten rund 200 Figuren auf und agieren miteinander – und nicht selten auch aneinander vorbei. Ihre Wege kreuzen sich oder driften auseinander wie Parallelen auf einer gekrümmten Fläche. Erzählerin ist die Welt selbst. Sie kennt keine Hauptfigur und keine Hierarchie der Ereignisse. Sie ordnet nicht ein und bewertet nicht.
„Werkstattlesung am 17.2. in Schwandorf – 19.30 Uhr“ weiterlesenIch sollte einen Artikel für eine pädagogische Zeitschrift schreiben. Weil ich alleinerziehend war, sollte ich Erziehungstipps für Alleinerziehende geben. Ich brauchte das Geld, also begann ich zu schreiben und stellte fest, dass ich keine Tipps für Alleinerziehende hatte.
Weiter geht’s auf dem Blog „Other writers need to concentrate“, das sich mit Elternschaft und Schreiben auseinandersetzt.
»1 : 1« MENTORINGPROGRAMM FÜR NRW-SCHRIFTSTELLER*INNEN 2020/21

Das „1:1-Mentoringprogramm“ für NRW-Schriftsteller*innen 2020/21 des Literaturhauses Bonn, des Literaturbüros NRW Süd sowie des Literaturbüros NRW präsentiert in seiner Abschlussveranstaltung Nora Schramms Prosaprojekt »Über das Fliegen im Wasser« sowie Jennifer Segebrechts Romanprojekt »Muttertage«. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 14. Dezember, um 19.30 Uhr kostenlos über Zoom statt.
„Mentoring-Abschlussgespräche auf Zoom“ weiterlesenVon Mitte September bis Mitte November 2021 war ich als Writer-in-Residence in Quebec (Kanada). Alle zehn Blog-Beiträge zum Kanadastipendium sind auf dem Literaturportal Bayern unter Literarische Notizen aus Quebec zu finden oder unter #WHEREAMiNOW. Auch die Blogbeiträge aus Meran (August 2021) könnt ihr dort nachlesen.
From 13th September to 12th November 2021, I was writer-in-residence in Quebec, Canada. You can find some excerpts ot my blog about the residence here.
Du 13 septembre au 12 novembre 2021 j’etai autrice en residence au Québec, Canada. On peut trouver queluques extraits de mon blogue au site web de la Maison de la Littérature Québec.
auch auf dem Literaturportal Bayern
15.11.
Die Rückreise war unspektakulär und wie ein langer ruhiger Fluss. Kein Bus, kein Flugzeug, kein Zug, nur die S-Bahn hatte Verspätung, aber das machte nichts, ich nahm eine andere. Es regnete in Strömen bei meinem Abflug in Québec, es regnete noch immer bei meiner Ankunft in Frankfurt. Am nächsten Tag wanderte ich durch das Bergische Land und ein sehr kleines Bisschen war es so, als sei ich noch in Kanada. Am Abend aß ich beim Italiener. Ich fühle mich noch immer wie in einem Zwischenraum, nicht mehr hier, noch nicht da. Heute morgen habe ich verschlafen, um genau drei Stunden. Immerhin nur die Hälfte der Stunden, die mir fehlen, seit ich zurück bin in Deutschland.
„Bericht aus Québec (9)“ weiterlesen