Autorin im Gespräch im WDR 5 Literaturmagazin „Bücher“

„Superpositionsprinzip heißt in der Quantenphysik das Prinzip der Überlagerung, und hier geschieht es in unendlich wirkenden Erzählschichten, die Geist und Phantasie in Bewegung halten und die einzelnen Figuren im universellen Zusammenhang auflösen.“

Bettina Hesse, WDR 5 Bücher

Mit Rebecca Link habe ich über „Spukhafte Fernwirkung“ gesprochen, über Lieblingsfiguren, Flickenteppiche und anarchistische Quantenteilchen und wie ich bei der Arbeit an dem Text eigentlich die Übersicht behalten habe. Antwort: Gar nicht.

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Bayern-Premiere in Regensburg am 7. Dezember im Degginger

Am 7. Dezember lese ich im Kulturkaufhaus Degginger in Regensburg und spreche mit Kristina Pöschl über die Spukhafte Fernwirkung, die unzähligen Figuren im Roman und was sie bewegt und verbindet, und warum nicht-hierarchisches Erzählen auch ohne Spannungsbögen funktioniert.

Um 19 Uhr gehts los, Eintritt 6 Euro.

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„Im Gewimmel der Teilchen“ – Rezension in der Süddeutschen Zeitung

Sich in dem vielstimmigen Sammelsurium zurechtzufinden, ist nicht schwierig. Bleier erzählt nüchtern, unpathetisch, lakonisch. Sie beobachtet genau, psychologisiert nie, schichtet Detail auf Detail. 

Sabine Reithmaier, Süddeutsche zeitung

Die ganze Rezension findet ihr hier – freundlicherweise ohne Paywall: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ulrike-anna-bleier-spukhafte-fernwirkung-viechtach-regensburg-roman-1.5707438

Netzwerktreffen im Literaturhaus Oberpfalz: „Das ß mittendrin“

CZ/D Grenzen, Nachbarschaften, neue Stimmen. Über das bayerisch-tschechisch Netzwerktreffen, das das Literaturhaus Oberpfalz zusammen mit dem Tschechischen Literaturzentrum und dem Adalbert Stifter Verein vom 22.-24. Juni veranstaltete, ist ein Text von mir erschienen.

https://www.literaturportal-bayern.de/text-debatte?task=lpbblog.default&id=2876

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„Eine Feier des fließenden Lebens“ – Spukhafte Fernwirkung bei Revierpassagen

Das Buch ist unvergleichlich und ihre Autorin sehr erfinderisch … Alle acht Teile – ob mit oder ohne Überschriften – beweisen die innere Harmonie des gesamten Romans, wunderbare Wechselspiele, verblüffende Korrespondenzen; sie zeigen, wie sehr die Autorin ihren Figuren und der Kraft ihrer eigenen Sprache vertrauen darf. Erscheint die Anordnung der einzelnen Geschichten mitunter willkürlich – sie gehören doch zusammen wie die Wörter auf einem Zettel, der in einem Einkaufswagen im Supermarkt liegen geblieben ist. 

Wolfgang cziesla, revierpassagen
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Spukhafte Fernwirkung wird „Buch des Monats“ im KStA-Büchermagazin

Tatsächlich legt Ulrike Anna Bleier ein Beziehungsgeflecht von beeindruckender Dichte vor. Die Zahl der handelnden Personen ist enorm. Sie sind – wie die Quantenteilchen – Einzelgänger in einer Gemeinschaft. Ihre Aktionen führen zu Reaktionen. Das nennt man dann das Leben. Angenehm schnell hat man sich
eingegroovt in diesen Kosmos. …
 „Spukhafte Fernwirkung“ ist ein starkes Stück Literatur. Ein Episodenroman voll blinkender Atomteilchen. Ein Kaleidoskop unserer unruhigen Jahre.

Martin Oehlen, Büchermagazin Kölner Stadt-Anzeiger

 

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BUCHPREMIERE im Literaturhaus Köln am 2. November

Im Gespräch mit der Fotografin und Künstlerin Anja Schlamann stelle ich meinen 3. Roman Spukhafte Fernwirkung im Literaturhaus Köln vor.

Wir sprechen über das Sammeln von Geschichten, nicht-hierarchisches Schreiben, Nicht-Orte und Verschränkungen und selbstverständlich wird auch der Titel selbst Thema sein. Zum Glück wurde vor ein paar Wochen der Nobelpreis für Physik an drei Forscher vergeben, die Quantenverschränkungen für konkrete Anwendungen erforschen, so dass nun jede:r weiß, was Spukhafte Fernwirkung bedeutet.

Tickets für die Veranstaltung im Literaturhaus gibt es hier
und für den Livestream hier.

Weitere Lesetermine:
Essen, 7.11.
Regensburg, 7.12.
Wuppertal, 26.1.
Düsseldorf, 18.5.
Engelskirchen, 25.5.

NEUERSCHEINUNG: Spukhafte Fernwirkung

Nur wenige Tage nach der Verleihung des Nobelpreises für Physik an Alain Aspect, John F. Clauser und Anton Zeilinger für ihre Forschung zur Spukhaften Fernwirkung ist mein neuer Roman erschienen, der genauso heißt.

Roman, Hardcover, 416 S.
ISBN 978-3-941306-52-3, 24 Euro
Erscheinungstermin: 10.10.2022

BUCHPREMIERE. 2.11.2022 Literaturhaus Köln

Buch bestellen beim Lichtung Verlag oder im lokalen Buchhandel oder bei deinem Lieblingsbuchladen (Link bitte selbst setzen).

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TAKE AWAY am 8. Oktober im Schuhhaus Rieker am Chlodwigplatz

Am Samstag, 8.10 habe ich im Schuhhaus Rieker am Chlodwigplatz einen Text über ein letztes Mal gelesen und mit Tilman Strasser darüber gesprochen, wie man aus Nicht-Orten Orte machen könnte, und natürlich haben wir über Schuhe gesprochen und auch über Spukhafte Fernwirkung, die auf einem Schuhkarton im Fenster stand.

Zuvor hat die Kulturwissenschaftlerin Hanna Engelmeier („Trost“) mit Svenja Reiner über urbane Räume gesprochen, über Armut und Drogen und wie sie den öffentlichen Raum prägen.

Die Lesungen und Gespräche konnte man live vor Ort sowie über Stream verfolgen, die Audiofiles kann man unter http://www.takeaway-literatur.de/ nachhören.

Doris Konradi: Aber die Insel am 26.9. im Literaturhaus Köln

In Doris Konradis neuem Roman Aber die Insel (Elsinor) begibt sich die Erzählerin auf der Suche nach einer Auszeit auf eine abgeschiedene, naturbelassene Insel und findet sich in einer Extremsituation wieder, die ihre Beziehung zur Natur für immer verändert.

Über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur spricht Doris Konradi bei der Kölner Premiere mit Ulrike Anna Bleier.

Die Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden.
Weitere Infos zu der Veranstaltung und Ticketkauf auf der Seite des Literaturhaus Köln

Straße der Arbeit auf den Engelskirchener Kulturtagen am 3.9.

Im Rahmen der Engelskirchener Kulturtage lese ich am Samstag, 3. September Geschichten von der Straße der Arbeit. Ort des Geschehens ist das Alte Baumwolllager des ehemaligen Kraftwerks Ermen&Engels, wo Ende April bereits der Literaturworkshop stattgefunden hat.

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Steffen Thede und Paul Lindenauer. In ihren Stücken in der Tradtion US-amerikanischer Folk-Musik geht es ebenfalls um Arbeit.

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Schreibworkshop auf Schloss Homburg am 20.08.2022

Warum arbeiten wir, was wir arbeiten? Was ist das überhaupt, Arbeit? Ist nur bezahlte Arbeit Arbeit? Wie sähe unsere Gesellschaft ohne die unbezahlte Arbeit aus, die täglich von vielen Menschen geleistet wird?

Bevor für die meisten der Alltag nach den Ferien wieder beginnt, bietet mein Schreibworkshop „Meine Straße der Arbeit“ auf Schloss Homburg die Möglichkeit, über das eigene Arbeiten und die eigene Arbeitsbiographie nachzudenken.

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Literarische Porträts von der Straße der Arbeit

Im Frühjahr 2022 war ich vier Monate lang auf der Straße der Arbeit im Bergischen Land unterwegs, größtenteils zu Fuß. Die literarischen Porträts, die im Rahmen des Residenzprogramms stadt.land.text NRW entstanden sind, kann man auf dem Stadt.Land.Text-Blog nachlesen. Zudem werden einige der Texte in einer Anthologie veröffentlicht, die voraussichtlich im Herbst 2022 erscheint.