WHEREAMiNOW (2)

3.8. Meran

Die Fahrt von Regensburg nach Meran verlief angenehm ereignislos. Am Irschenberg bin ich rausgefahren, um mir Vignetten für die Inntalautobahn und den Brenner zu kaufen. An der Ausfahrt stand ein Tramper. Es gibt wieder Tramper, dachte ich, wie ich auch schon mal Es gibt wieder Maikäfer oder Es gibt wieder Feministinnen gedacht habe. Mittlerweile sind zum Glück sowohl Maikäfer als auch Feministinnen wieder gesellschaftsfähig. Vielleicht stehen in 10 Jahren an sämtlichen Ausfahrten feministische Tramper:innen, deren goldene Flügel in der heißen Mittagssonne glänzen. Auf dem Schild des Trampers am Irschenberg stand INNSBRUCK und darunter 3G. Während ich mein Auto in den letzten freien Parkplatz quetschte, überlegte ich, was 3G bedeuten könnte.

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#WHEREAMiNOW (1)

1.8. Regensburg

Endlich wieder Reisen! Morgen werde ich für 1 Monat als Writer-in-Residence nach Meran in Südtirol ziehen. Die Sisi war auch schon da, und einmal hat sie sich bei der Ankunft ein Brot gekauft, einmal reingebissen, satt gewesen. Ein Wunder. Den Rest des von der Sisi höchstpersönlich angebissenen Brotes kann man in Schloss Trauttmansdorff in einer Vitrine bewundern. Man möchte auch gleich reinbeißen. Ich weiß das deshalb, weil ich schon mal da war. 2017 und 1977! Beide Male habe ich in bester Erinnerung. Sonja Steger vom Ost-West-Club Meran hat mich auch diesmal wieder – zusammen mit Wolfgang Cziesla, dem 2. Stipendiaten der Franz-Edelmaier-Residenz – zur Lesung im Ost-West-Country-Club eingeladen (ich habe dort 2017 aus Schwimmerbecken gelesen; 1977 habe ich aus Hanni und Nanni gelesen, aber nicht öffentlich). Der Country Club heißt übrigens Country Club, weil er draußen stattfindet. Open-air. No country music. Am 13.8. um 19.30 Uhr. Falls ihr in der Nähe seid, kommt vorbei.

Meran am 2.8.2017

Morgen früh geht’s los. Google Maps meint, ich brauche 4,5 Stunden. Ohne Stau. Wegen der Corona-Stichprobenkontrollen und des Sommerferienbeginns in Bayern rechne ich mal vorsichtig 1,5 bis 2 Stunden länger. Auf der Fahrt werde ich vor allem Bright Eyes und PJ Harvey, Amy Winehouse und Dreiviertelblut, Ringsgwandl und Calexico hören. Calexico ist Tucson-Desert-Rock, da ist tatsächlich ein bisschen Country Rock mitdrin. Der Kreis schließt sich, und kaum hat er sich geschlossen, öffnet er sich wieder.

Mit Mithu Sanyal in Mannheim am 10. Juli

Ich freue mich sehr, Mithu Sanyals Lesung „Identitti“ moderieren zu dürfen.
Ort: Alte Feuerwache, Mannheim
Datum: 10. Juli, 11 Uhr
+++ im Rahmen des Mannheimer Literaturfestivals lesen.hören +++

Außer Konkurrenz am 5. Juli

Ich freue mich sehr, am 5. Juli die Veranstaltung „Außer Konkurrenz“ moderieren zu dürfen.

Gerd Winkler und die netten Menschen

Piccolo = Mousseux

J’ai déjà appelé plusieurs fois
aujourd’hui fait ma mère
et Madame Körner vient
de mourir elle s’enterre
mardi prochain

Eigentlich schreibe ich keine Lyrik, aber manchmal eben doch. Auf der fixpoetry-Seite habe ich 2015 drei Gedichte veröffentlicht, eins davon, es heißt Piccolo, habe ich kürzlich in französischer Übersetzung auf dem Blog des französischen Übersetzers Lionel Edouard Martin gefunden.

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Zeit, die nicht vergangen ist

Kurz vor Weihnachten entdeckte ich einen Newsletter, den ich nie abgeschickt habe. Du kannst ihn hier lesen. Oder dich für den Newsletter eintragen. Oder beides.

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Was ist ein Tagesablauf?

Das österreichische Blog literaturoutdoors.com sammelt Positionen von Schriftsteller:innen zur Coronasituation. Entstanden ist ein Patchwork zur kollektiven Befindlichkeit. Ich durfte auch etwas sagen.

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Über Malina

In der aktuellen Ausgabe des magazin lichtung ist ein Beitrag von mir über Ingeborg Bachmanns Malina erschienen.

magazin lichtung 04/2020 Seite 5
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Vier Wände / Wortspende (Lettermovie)

Lettermovie ©Christine Zureich (Konstanz) & Ulrike Anna Bleier (Köln)
erschienen September 2020 im Aktionsraum 2, Ebersberger Kunstverein
Als Text außerdem erschienen in apostrophe #1, 2020

Vor der Grenze, hinter der Grenze

Literaturhaus Oberhausen,
11. September 2020,
19 Uhr,
Marktstr. 14
Oberhausen (Karte)
weil gutes Wetter: draußen
Eintritt: 8 Euro

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Per Autostop nach Kanada

Ich sitze am Hafen und schaue in die Weite. Sie ist grenzenlos, zumindest für das menschliche Auge. Der Sankt-Lorenz-Strom fließt von hier aus auf 660 Kilometern durch das Land, bevor er ins offene Meer übergeht. Trotz dieser immensen Entfernung zum Ozean schmeckt das Wasser in Quebec nach Meersalz.

(Kölner Stadt-Anzeiger, 29. Juli 2020)
erschienen am 29.7.2020 im KStA
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Kölner Literaturclip #32: Bushaltestelle

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Sex und andere traurige Sachen

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Weder Markt noch Materie

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Einen Flügel Abstand

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1:1-Mentoringprogramm des Literaturbüros NRW

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Im virtuellen Literaturhaus Köln

Spukhafte Fernwirkung

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Literatur-Soforthilfe

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